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Gesichtserkennung mit dem Handy!

Endlich arbeiten wir alle mit Geheimdiensttechnologie! Ab jetzt können wir uns vollkommen selbstständig gegenseitig bespitzeln! Darauf haben wir doch alle schon gewartet, oder? Damit sich die Mächtigen nicht so schwer tun und nicht so einen Aufwand damit haben, übernehmen wir das alles nun selber.

Kein Spaß!

Nicht nur, dass wir uns daran gewöhnt haben dass unsere schlauen Handys wissen wo das nächste Sushi Lokal ist, wo wir den angesagten Club finden, wie der Song noch schnell heißt, den wir geraden hören oder einfach nur als Reiseführer dienen. Mit dieser neuen App kann man Gesichter erkennen und die passenden Info´s abrufen!

Recognizr macht´s möglich!

Das schwedische Unternehmen TAT (The Astonishing Tribe, ein seltsamer Name oder?) hat die Software Recognizr entwickelt. Recognizr nutzt die Daten der Handy Kamera und leitet das Bild an einen Server weiter. Dieser durchsucht dann diverse Datenbanken nach Übereinstimmungen. Hat er einen Treffer gelandet, stehen alle verfügbaren Profildaten aus Social Networks der Person zur Verfügung.

Gespenstisch…

Nun mag das ja ganz nützlich klingen doch da gibt´s doch einiges einzuwenden, oder? Eine neue Form des Kennenlernens, wie Dän Gärdenfors, der Leiter der Forschungsgruppe „User Experience“ bei TAT meint, verniedlicht das Thema doch sehr.

Aufzuhalten?

Wahrscheinlich nicht. Denn jeder der abgefragt wird, hat sich schon mit seiner Registrierung bei Facebook oder MySpace dazu bereiterklärt, dass seine Daten veröffentlicht werden. Momentan läuft Recognizr nur auf dem iPhone und auf Android Handys mit 5-Megapixel Kamera.

TAT:

http://www.tat.se/

Recognizr:

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ecommerce conference 2010 hat begonnen

Der eigene online-Shop ist für viele Branchen ein interessantes Werkzeug. Für viele mittlerweile sogar ein unverzichtbares, wenn es darum geht die potenziellen Kunden auf die angebotenen Produkte aufmerksam zu machen (und natürlich auch an den Mann, die Frau zu bringen).
Für den Kunden bieten online-Shops eine einfache Möglichkeit, an die Produkte ihrer Wahl zu kommen. Von Vorteil ist da ein klar strukturiertes Layout gepaart mit einer logisch durchdachten Kaufabwicklung (Stichwort “Usability”) mit vertrauensvollen Partnern (Stichwort “Payment”).

All diese Punkte und viele mehr sind Thema bei der “ecommerce conference 2010″ die seit 2007 veranstaltet wird. Gestern startete die diesjährige Tour in Hamburg (hier geht’s zum Tages-Programm) und hält am 9.März in Frankfurt seine zweite Station. Die weiteren Termine sind der 10.März in Düsseldorf, sowie der 17.März in München.
Referenten aus den Bereichen “E-Commerce-Leitung”, “E-Business-Konzeption”, “Innovationsmanagement”, “Produktentwicklung”, u.v.m. berichten über Erfahrungen, Trends und innovative Ideen auf den Gebieten der Shopsoftware, Usability, Shop Analytics und Payment.

Am aktuellen Stand wird man auf Twitter oder auf der Website http://ecommerce-conference.de/ gehalten.

Viel Spaß beim Nachlesen…

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Warum kaufen deine Kunden nicht?

Das amerikanische Unternehmen iPerceptions betreibt laut eigenen Angaben Marktforschung der nächsten Dimension und bietet Lösungen um das Kundenverhalten insbesondere  im Internet  zu verstehen. Die aktuelle Studie befasst sich damit, was Kunden vom Kaufabschluss in Online Shops abhält. 160 Websites wurden untersucht und das Verhalten der rund 360.000 Benutzer dieser Websites analysiert.

Die hervorstechendsten Ergebnisse:

  • 38,6% brachen ab, weil sie sich noch in der Informationsphase waren
  • 17% brachen ab obwohl sie sich schon für den Kauf entschieden hatten

Die Gründe warum kein Kauf zustande kam:

  • 34% fanden nicht wonach sie suchten
  • 13% hatten Navigationsprobleme/Usability Probleme
  • 9% gaben die Versandkonditionen als Grund an

iPerception empfiehlt:

  • Da mehr als ein Viertel der Besucher über Suchmaschinen kommen, sollten die Online Shops auch nur mit Produkten werben, die sie auch tatsächlich führen.
  • Die Navigation muss transparent gestaltet sein
  • Informationen zu den Produkten, zum Kundenservice und die Versandbedingungen/Versandkosten sollen schnell zu finden sein

Übersichtliche Strukturen und der schnelle und einfache Zugriff auf die relevanten Informationen ist ein großer Hebel.

iPerceptions:

http://www.iperceptions.com

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Suchmaschinen Optimierung kann demotivierend sein!

Wahrscheinlich hast du dir das so vorgestellt. Du übermittelst deine schöne, neue Website an ein paar Suchmaschinen und die Leute werden dich schon finden und natürlich kaufen. Dafür gibt´s doch Suchmaschinen, oder?

Mysteriöse Besucherströme gibt es leider nicht.

Gut, nach ein paar Wochen haben´s dann doch ein paar auf deine Website geschafft, aber angesichts der Tatsache, dass das Internet gerade jetzt aus 1,733,993,741 Benutzern besteht (http://www.internetworldstats.com/stats.htm) denkst du jetzt mal darüber nach deine Website für Suchmaschinen zu optimieren. Mal schnell hier was gelesen und noch mal in einem Computer-Magazin geschmökert, und ab zur Optimierung.

Wo bleiben denn alle?

Wieder ein paar Wochen rum und noch immer niemand in Sicht. Die meisten steigen jetzt aus. Ein paar versuchen etwas tiefer in die Materie vorzudringen und investieren in ein Buch…und stehen jetzt wieder vor dem Problem aus der stetig wachsenden Fülle an Fachbüchern zum Thema SEO das Richtige zu finden. Hier steigen die nächsten aus.

Meine Erfahrungen.

Ich kenne deinen Leidensweg. Um das Leiden dieser Welt zu minimieren, habe ich ein paar Schritte zusammengefasst, die dir helfen sollen, den Überblick zu bewahren und deine Website erfolgreich zu promoten.

Und wieder wurde eine neue Mini-Serie ins Leben gerufen… SEO für jedermann.

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Was bitte sind denn Kundenpersonas?

Klingt neumodisch, ist aber eigentlich ein alter Hut. Wenn du dein Geschäft kennst und über deine Kunden und mit deinen Kunden sprichst, machst du dir immer ein Bild. Egal ob unbewusst oder bewusst. Du teilst in verschieden Kategorien ein, bewertest und schlussendlich ist das mindeste Ergebnis, dass du feststellen kannst: A ist ein guter Kunde und B ist ein kein so guter Kunde für dich.

Kundenpersonas bilden detailliert die verschiedenen Kundenrollen ab und liefern dir die Grundlage für den Umgang mit deinen Kunden. Denn wenn du erfolgreich sein willst, solltest du deine Kunden verstehen. Du solltest ihre Probleme kennen und hilfreich zur Seite stehen. Die Urform der Dienstleistung.

Gruppen bilden.

Du kennst deine Kunden am besten. Es macht wirklich Sinn, wenn du dir Kriterien überlegst, wie du deine Kunden in Gruppen fassen kannst. Als Beispiel würde ich in meiner Branche in Unternehmer und Private einteilen. Ich würde anschließend die Unternehmer in Startups und eingesessene  Unternehmer einteilen. Die Startups in liquide und unterfinanzierte. Dasselbe bei den Unternehmern und so weiter.

Jede Gruppe hat ihre eigenen Bedürfnisse.

Nach einer Zeit bilden sich da klare Gruppen. Und die haben alle unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse. Und andere Beweggründe um sich für dich und dein Unternehmen zu interessieren. Und um diese Beweggründe zu erforschen solltest du Kundenpersonas abbilden. In Amerika treibt diese Technik die Marketing Fachleute zu innovativen Namensgebungen wie die „NASCAR Dads“  – Männer der ländlichen Arbeiterklasse, die Motorsportfans sind – oder „Security Mums“ – Mütter, die Angst vor Terrorismus und anderen Bedrohungen haben und deren zentrales Thema die Sicherheit ist, ob im Haus oder im Land.

kundenpersona2

Wir alle sind Zielgruppe.

Das ist wahr und muss gar nicht mal schlecht sein. Dadurch bekommen wir ja alle was wir wollen. Also wir könnten bekommen was wir wollen, sagen wir mal so. Natürlich ist die Zielgruppen Recherche auch die Grundlage für jede Manipulation, und das muss, wie ihr alle aus eigener Erfahrung wisst, nicht unbedingt positiv sein. Und da kommt ihr ins Spiel. Wenn du ein Unternehmen führst, kannst du bis zu einem gewissen Grad deine eigenen Regeln aufstellen. Und im Umgang mit deinen Kunden kannst du beweisen, dass du anders bist. (Sorry, der Ethikwahn schlägt wieder zu…)

Also bis demnächst wenn ich wieder Zeit finde und euch ein Beispiel für die Anwendung der Kundenpersonas bringe…

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Content Strategie – wie werden meine Inhalte dynamisch, viral und interaktiv?

Wenn du festgelegt hast wer, wann, welche Inhalte für wen zur Verfügung stellen wird, stehst du vor der nächsten Herausforderung(Falls nicht solltest du hier weiterlesen).  Wie kannst du den Besuchern deiner Website Elemente in die Hand geben damit sie sich aktiv an deiner Website beteiligen?

Verwende Links:

Gut, dass ist zwar nicht der Wahnsinns Tipp betreffend Interaktivität, wird aber zumeist unterschätzt. Du gibst deinen Besuchern damit die Chance aktiv auf deine Inhalte einzugehen und das Tempo und die Richtung selbst vorzugeben.

Feedback Tools:

Heutige Websites sollten den Besuchern eine Möglichkeit geben mit dir und deinem Unternehmen zu interagieren. Und eine Form sind Feedback Tools. Kommentarfunktionen sind in Blogs ein Muss, ein Forum bietet zum Beispiel neben Support auch die Möglichkeit die Kundenmeinungen zu erheben. Besucher Rezensionen bieten Interaktivität, dynamische Inhalte und Feedback zugleich. Wertvolle Infos von und für Besucher.

bewertungstool

Beispielfoto für Bewertungstools

Empfehlungs-Tools:

Wenn dein Content interessant oder nützlich ist, solltest du deinen Besuchern die Möglichkeit geben deine Inhalte weiterzuempfehlen. Dazu gibt es viele verschiedene technische Lösungen. Eine Möglichkeit findest du im unteren Teil auf jeder Seite unseres Blogs. Dort kannst du mit einem Klick jeden Artikel auf Twitter, Facebook, MySpace und vielen anderen Social Networks veröffentlichen oder einfach per E-Mail versenden. So gehen deine Inhalte auf eine Reise, verzweigen und vernetzen sich, und bringen deinen Content in die Welt. Viral eben.

empfehlung

Beispielbild für Empfehlungstools

Was bitte soll denn RSS?

RSS bedeutet Really Simple Syndication und stellt eine unglaublich einfache Form dar deine Inhalte zu verbreiten und die Inhalte anderer zu empfangen. Du abonnierst einen RSS-Feed und die Inhalte kommen zu dir. Mit dem Abonnement kommen alle neuen Artikel oder Änderungen automatisch im Browser deiner Kunden an. Und die sehen sich deine Inhalte an wenn sie Zeit finden. Wenn du laufend interessante Inhalte  liefern willst und kannst, solltest du diese RSS-Feeds in Betracht ziehen. Besonders wenn du spezifischen, auf verschiedene Kundenpersonas zugeschnittene Inhalte hast. Die kannst du dann zielgruppengerecht liefern.

Videos auf YouTube?

Wenn du Geschäftsprozesse hast die du in Videos abbilden kannst, solltest du einen YouTube Account eröffnen und deine Videos einstellen. Du kannst danach in deinem persönlichen Bereich auf der YouTube Website deine Videos organisieren und sogar Bereiche IN deinen Videos definieren wo du auf andere Videos, oder Webseiten verlinkst. Deine Videos sind interaktiv!
Als Beispiel dafür hat eine riesige, amerikanische Agentur  ihre komplette Website als YouTube Videos konzipiert.

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Ich hoffe, das gibt dir einen Überblick über die gängigsten Methoden und Möglichkeiten um deine Inhalte etwas dynamische und interaktiv zu gestalten.

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Stehen die Kunden im Mittelpunkt deiner Website?

Das ist eine wichtige Frage und die ist nicht so einfach und schon gar nicht pauschal zu beantworten. Ich werde hier versuchen, ein paar Eckpunkte zu liefern.
Was wir alle schwer unterschätzen ist die Tatsache, dass die Website mittlerweile das erste und manchmal auch das einzige ist, das deine Kunden von dir wahrnehmen. Und der Augenblick der Wahrheit ist gekommen wenn sie deine Website erreichen. Wirst du deine Kunden in einen Prozess leiten, der sie zu einem Verkauf führt oder wirst du sie wieder ziehen lassen? Dann gibt´s für dich kein Zurück mehr. Dann sind deine Kunden da.

Kunden wieder weg?

Wenn deine Kunden dich auf irgendeinem Weg gefunden haben, ist es sträflich sie wieder zu verlieren. Darum solltest du dir einiges überlegen, wie du deinen Kunden Services, Inhalte, oder was auch immer bieten kannst, damit sie bleiben oder wieder kommen. Ich habe mich an anderer Stelle damit beschäftigt.

Grundlegendes:

Ich bin an anderer Stelle darauf eingegangen, dass ihr eure Kunden kennen lernen müsst um eine Basis für eure Inhalte und eure Website zu haben. Hier möchte ich mich damit beschäftigen wie eure Website gestaltet sein könnte um eure Kunden bei einem Prozess zu begleiten der in einer Entscheidung zu kaufen, zu spenden, zu voten oder zu welchen Handlungen auch immer führt.

CI.

Natürlich ist es wichtig, dass eure Website ein professionell wirkendes und anspruchsvolles  Design hat, ihr ein Logo habt und ein durchgängiges, wiedererkennbares Design(Corporate Identity) in all eueren Drucksorten wie Visitenkarten, Briefpapier und Foldern habt. Darüber muss ich hier nicht eingehen. Aber ich möchte darauf eingehen wie man mit Inhalten Besucher leitet.

Finden was man sucht.

Eure Kunden wollen finden was sie suchen. Eigentlich wollen sie sogar etwas finden wonach sie gar nicht gesucht haben, oder mehr finden als sie gesucht haben. Darum scheiden Webvisitenkarten oder ähnliches von vornherein aus. Amazon.com ist natürlich ein Riesen-Unternehmen aber liefert gute Beispiele, was Kunden erwarten. Die Produkte sind in Kategorien unterteilt,   die Suche ist zentral erreichbar und auch in Unterkategorien geteilt. Auf den Suchergebnis-Seiten sind die Thumbnails der Produktbilder, der Titel und eine Kurzbeschreibung, der Preis und die Userbewertung  auf einen Blick zu sehen. Hier werden auch schon Listen anderer Benutzer angezeigt, die in den Zusammenhang passen. Wenn du dann einen Artikel wählst, siehst du neben einem größeren Produktbild auch  was andere Kunden gekauft haben, die sich dasselbe Produkt wie du angesehen haben. Du kannst professionelle Rezensionen und Kundenrezensionen lesen und schreiben. Du kannst mit anderen Kunden in einem Forum über diesen Artikel diskutieren oder die Lieblingslisten anderer Kunden durchstöbern. Und natürlich siehst du auch welche Artikel Kunden noch gekauft haben, die diesen Artikel bestellt haben, den du soeben ansiehst. Das ist schon eine Menge an Information und ich habe nicht mal alle Möglichkeiten angeführt.

Inspiration.

Lass dich inspirieren und überleg dir welche Funktionen deinen Kunden entgegenkommen und wie du ihre Suche unterstützen und zu einem positiven Ergebnis leiten kannst. Sieh dich ruhig bei deinen Mitbewerbern um, das kann nie schaden. Und sei dir klar, dass deine Mitbewerber sich auch bei dir umsehen.

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Viral Video Award 2009.

Im Rahmen des 25. Internationalen Kurzfilmfestival Berlin, das vom 03. bis 08. November 2009 stattfindet, veranstalten interfilm Berlin und Zucker.Kommunikation mit dem “international viral video award“ die zweite Ausgabe des Wettbewerbs für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland. Es werden zwei Preise vom Publikum und einer Fachjury vergeben. Dem Sieger winken jeweils mindestens 500 Euro. Nach Auswahl der besten Videos startet das online-Voting des Wettbewerbs am 5. Oktober 2009 hier. Ihr könnt auf die einzelnen Videos klicken und über die Sternchen euer Voting abgeben.

Virals gesucht!

Gesucht wurden Filme mit Botschaft. Alle Einreichungen sollten die Absicht haben, eine werbliche, ideelle, politische oder originelle Botschaft zu vermitteln. Sie dürfen höchstens zwei Jahre alt sein und sollten online unterwegs sein. Eine Jury wählt aus allen Einreichungen die besten Virals aus, die anschließend am Online-Publikums-Voting teilnehmen. Für das public Voting sind die Filme dann hier versammelt. Parallel werden die Beiträge von einer Fachjury prämiert. Alle Filme, die es bis ins Online-Voting geschafft haben, werden im Rahmen des 25. internationalen Kurzfilmfestivals Berlin auch auf Leinwand präsentiert. Im Rahmen einer Key Note wird während des Festivals über Gegenwart und Zukunft von Virals diskutiert.

Hier zwei österreichische Beitrage…

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Viral Video Award 2009:

http://www.viralvideoaward.com/

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Glue – was ist das denn bitte?

Die Simple Web and Mobile Content Publishing Plattform – Glue – hat einen neuen Dienst ins Leben gerufen. Der Dienst ist kostenpflichtig undbefindet sich im Beta Stadium. Glue soll Zeit sparen helfen und Inhalte einfach über deine Website und in Social Networks vertreiben. Über den Browser oder über das Mobil Telefon. Einfach von überall – Sharen, Updaten, Synchronisieren und Veröffentlichen. Mal sehen was das kosten soll…Tools, die das gleiche können gibt´s für CMS wie Typo3 oder WordPress in Massen. Aber zentral, auf einen Klick, das dauert normalerweise einige Zeit bis das läuft und setzt einiges Wissen voraus.

Glue wurde bis jetzt hauptsächlich von Musikern und Entertainern benutzt, die eine einfache Möglichkeit gesucht haben ihre Öffentlichkeitsarbeit zu erledigen. Glue publiziert an Facebook, MySpace, Twitter, WordPress, Posterous, Virb, Blogger, LiveJournal, Tumblr and iLike, und die Liste wächst noch.

“Glue is an amazing concept and usually private, the fact you brought it public is great. Saves time money.” – Tom Knabe of Knabe Design

Glue:

http://gluenow.com/

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Content Strategie – wie komme ich bloss zu Inhalten?

Es ist oft schwer wertvolle Inhalten zu finden wenn keine Strategie dahinter steckt. Ohne eine Content Strategie, ohne Plan wird das erwartete Publikum ausbleiben, du wirst alleine auf deinem Blog sitzen. Das Internet hat sich weiter entwickelt, ist dynamisch geworden. Die Web-Visitenkarte hat ausgedient. Jetzt geht´s um Inhalte, um Information.
Inspiriert von Rachel Lovinger, von Razorfish  hab ich mir überlegt wie ich ihren Vortrag vom MIMA Summit, in nachvollziehbare Schritte zusammenfassen kann.

Und bitte, hier ist der Step to Step Guide zur Content Strategie:

Auf Entdeckungsreise gehen:

  • Einfach ausgedrückt, macht eure Hausaufgaben. Seht euch bei euren Mitbewerbern um. Seht nach was die tollen Jungs und Mädels so machen. Nicht um sie zu kopieren, sondern um den Standard zu erfassen. Egal ob du einen Blog startest, oder eine Email Kampagne planst, klär einfach ab welche Informationen schon im Umlauf sind und wie diese Information präsentiert wird.
  • Überlege dir in welchem Ton du deine Inhalte lieferst, und ob dieser Ton dein Publikum erreicht oder von deinem Publikum erwartet wird. Wenn du, so wie ich Tipps abgibst, für Einzelunternehmen oder Kleine Unternehmer, dann ist ein salopper, freundschaftlicher Umgangston durchaus gerechtfertigt. Wenn du aber über komplexe Zusammenhänge, abstrakte Prozesse oder ähnliches schreibst, hast du ein anderes Publikum und solltest deine Inhalte dementsprechend anpassen.
  • Definiere klar deine Ziele und die Message deiner Inhalte. Denn falls dir das nicht gelingt, wirst du es schwer haben eine treue Leserschaft zu finden. Und du riskierst Leser die du eventuell schon angezogen hast. Auch nicht gut.

Der Entwurf:

  • Der große Plan steht an. Verteile die Kompetenzen, leg fest wer wofür zuständig ist. Wenn du alleine bist, stell dir zwei Spiegel im geeigneten Winkel auf, und…Sorg einfach dafür, dass klar ist wer für die Inhalte sorgt. Wenn du nicht in der Lage bist jemanden anzustellen, der sich professionell um die Inhalte kümmert, musst du innerhalb deines Unternehmens jemanden Geeigneten finden und in deine Pläne einweihen. Wenn du mehr Mitarbeiter hast, dann könntest du dir überlegen, welche Mitarbeiter geeignete Inhalte über ihre Verantwortungsbereiche pflegen könnten. Und in welcher Frequenz. Wenn du alleine bist, nimmst du wieder deine Spiegel zur Hand, und…
  • Organisiere deine Inhalte. Sind sie leicht zu finden, ist die Suche komfortabel zu erreichen und bringt sie auch Ergebnisse. Wenn dein Publikum schwer an die gesuchten Inhalte kommt, dann werden sie in den meisten Fällen nicht lange bleiben, geschweige denn wiederkommen. Vergiss nicht, die Benutzer sind verwöhnt, und wollen in drei Schritten ihre Suche abgeschlossen haben und ein zufriedenstellendes Ergebnis haben.

In den Aufbau:

  • Wenn du die ersten beiden Schritte abgeschlossen hast geht´s ab. Mach dir einen Style Guide. Gib so viel wie möglich vor. Wie viel Information bereitgestellt wird, welcher Ton verwendet werden soll, wie auf Kommentare reagiert wird, in welcher Frequenz gepostet wird, wie lange Beiträge sein dürfen/sollen, und was dir sonst noch so einfällt. Kontrollfreak raus lassen.
  • Mach dir ein Copy Deck. Ein Fahrplan für deine Inhaltsseiten, Text, Bilder , Links und Bilder. Einen groben Überblick darüber wie die Inhalte deiner Seite, deines Blogs oder Folders, aussehen sollen. Mach dich bei den Mitbewerbern schlau, und überleg dir ob alle Inhalte gut aufgeteilt und erreichbar sind. Du fühlst das, wenn du ganz ehrlich zu dir bist…

Alles Verbreiten:

  • Nach den ersten drei Schritten ist deine Content Strategie abgeschlossen. Endlich. Ich vergaß zu erwähnen, dass die Entwicklung einer Content Strategie oft mehr Zeit in Anspruch nimmt als man anfangs erwartet. Dranbleiben. Es ist äußerst wichtig, dass du einen Plan dafür hast, wie du laufend neuen Inhalt schaffen kannst. Wenn keine neuen Inhalte auf deiner Seite, deinem Blog zu finden sind vergraulst du dein Publikum. Sorg dafür dass deine Seite nicht stagniert.
  • Überwache die Ergebnisse mit statistischen Tools, Website Analyse Tools, Blog Analyse Tools. Sieh nach was gut gewirkt hat und welche Maßnahmen fehlgelaufen sind. Orientiere dich wieder bei den Inhalten deiner Mitbewerber. Suche nach erfolgreichen Mustern. Mit modernen Analyse Tools kannst du beinahe alles analysieren, von der optimalen Artikellänge bis zur Beschaffenheit der populärsten Überschriften. Eigentlich ein Horror, aber Tatsache.

Ständig Nachbessern:

  • Also wenn du bis hier durchgehalten hast, bleibt dir nicht erspart, deine Erfolge ständig nachzubessern und auf die aktuelle Situation anpassen. Das Internet, die Anwendungen und Technologien verändern sich rasant, Was heute hype war ist morgen nicht mal mehr Geschichte.
  • Bleib dran. Die perfekte Content Strategie gibt es nicht und wird es nie geben.
  • Bleib Authentisch. Du solltest vertreten können was du da verbreitest. Damit kommst du am weitesten.
  • Geduld und Ausdauer. Sei dir im Klaren darüber, dass alle weiter obengenannten Schritte Zeit brauchen, und noch länger auf Feedback warten wirst.
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